Angespielt: Assault Android Cactus – das heißt Ballern bis der Arzt kommt

Angespielt: Assault Android Cactus – das heißt Ballern bis der Arzt kommt
Ersteindruck
4.5

Als ich gestern das erste mal von Assault Android Cactus über RPS erfuhr wurde ich doch sehr neugierig auf den Koop-Iso-Arena-Shooter der australischen Gaming-Schmiede Witch Beam. So fragte ich direkt beim Entwickler nach einer Presse-/Demoversion und prompt kam die Antwort samt Link – Danke dafür! Also rein ins Getümmel und raus aus dem Alltag.

Assault Android Cactus ist also ein Shooter in der Iso-Ansicht, welcher in einer von XX Arenen jede Menge Roboter auf einen hetzt während man versucht sich mit seinem kleinen niedlichen Androiden zu verteidigen. Apropos Androiden. Die süßen Girls (und Boys oder Neutrums) sind zwar insgesamt zu acht, aber man muss die letzten 4 durch fleißiges Spielen erst freischalten. Zu Spielbeginn hat man die Auswahl zwischen Raketenwerfern, Laserstrahlen oder zielsuchenden Raketen und Plasmabomben. Jeder der 4 Androiden hat eine Primärwaffe mit unendlicher Munition und eine Sekundärwaffe die sich nach einem oder ein paar Abschüssen regenerieren muss. Ist dies geschehen, kann natürlich direkt wieder auf diese gewechselt werden. Auch bei der Sekundärwaffe ist die Munition insgesamt endlos.

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Während man sich also durch hunderte von Robotern schießt fallen die ein oder anderen Power Ups ab. Dazu zählen ballernde Support-Drohnen, ein Freeze, der alle Gegner kurz einfriert, ein Haste, der einen schnell über das Feld rennen lässt und die besonders wichtige Batterie. Denn unser Android hat nur begrenzte Energie, geht ihm diese aus ist das Level verloren. Somit heißt es immer fleißig Roboter erledigen und schnell die Energie einsammeln bevor sie verschwindet.

Ich hatte jedenfalls lange nicht mehr so viel Spaß beim Dauerfeuer.Malte

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Die Kämpfe sind sehr schnell inszeniert und die einzelnen Level nicht zu sehr gestreckt. Es macht Spaß sich durch das Level zu schießen in der Hoffnung am Ende eine besonders gute Wertung zu bekommen. Dabei gibt es die Möglichkeit der Combos – also X Roboter nacheinander abzuschießen ohne Pause. Oder auch jeder Tot sorgt für weniger Punkte in der Endabrechnung. Dabei werden typische amerikanische Noten von A-F vergeben. A ist sehr gut, D ziemlich schlecht und F wohl kaum zu schaffen. Eher verliert man ein Level durch Energiemangel. Dazu gibt es sogenannte Boss Level in denen die Monster überschaubar aber dafür schwerer sind. Ein Lebensbalken zeigt die verbleibenden Hitpoints während man mit allen Gerätschaften auf den Boss schießt und dabei seinen Kugeln ausweicht. Dabei haben die Bosse in der Regel mehrere Phasen, so dass man auch etwas Abwechslung bei den Bosskämpfen hat.

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Besonders launig wird die Ballerei wohl im Koop-Modus, welchen ich bisher nicht testen konnte. Aber hier kann mit bis zu 4 Spielern nach Herzenslust geschossen werden. Sicher eine Mordsgaudi.

Wer auch nur einen Funken Interesse an Shootern hat, die nicht aus der EGO-Perspektive gespielt werden, der sollte einen Blick riskieren.  Ich hatte jedenfalls lange nicht mehr so viel Spaß beim Dauerfeuer. Auch wenn mein Daumen mir gerade nicht dankbar ist…

Wer das Spiel unterstützen möchte, der sollte sich schleunigst zum Voting auf Steam Greenlight begeben. Alles in allem macht das Spiel optisch, auf den Ohren und am Daumen einen gelungenen Eindruck. Man bekommt den Eindruck als wäre das Spiel schon fertig. Einen Bug konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Weiter so Witch Beam!

Für alle, die den Shooter mal in Bewegung erleben wollen hier ein Video:

One comment

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