Ein erweitertes XCom & Dwarf Fortress? Isomer möchte mit Tiefgang punkten

Ein erweitertes XCom & Dwarf Fortress? Isomer möchte mit Tiefgang punkten

Immer wieder versuchen sich die Spieleentwickler an bekannten Klassikern der Spielegeschichte. So auch im Fall von Isomer. Hier zielt man auf die guten alten Titel wie XCom oder das etwas jüngere Dwarf Fortress. Der letzte XCom Angreifer war Xenonauts, welcher durchaus zu gefallen wusste. Nun möchte man bei Ionising Software auch in die Nische springen und einen anspruchsvollen Titel erschaffen.

In Isomer spielt man ausnahmsweise mal keine Menschen die den Weltraum erkunden oder ähnliches. Stattdessen ist man selbst in der rolle eines Kommandanten einer Alienrasse. Diese wurde zu einem fernen Planeten entsendet, um dort eine Minenkolonie zu errichten. Auf diesem fernen Planeten leben die Menschen, welche man natürlich vertreiben muss, damit der Basenbau und Ressourcenabbau beginnen kann. Dabei gibt es keine direkten Missionen zu erfüllen. Stattdessen wird hier mehr auf das Überleben und Erkunden gesetzt.

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Um auf dem fernen Planeten zu überleben muss man mit Rohstoffen handeln, Truppennachschub besorgen und seine verfügbaren Aliens spezialisieren. Dabei reicht das Portfolio vom Kämpfer bis zum Erkunder. Diese können anschließend aufleveln und so versierter und vor allem stärker werden. Dazu gibt es unterschiedlichste Waffen, die den einzelnen Aliens zur Hand gegeben werden können.

Die Spielwelt ist dabei zufallsgeneriert, so dass kein Spiel dem anderen gleichen wird. Dabei gibt es unterschiedliche Biome von Wiesen über Wüste bis zum Eis- und Schneebiom. Selbstverständlich läuft man nicht nur durch die Landschaft. Immer wieder befinden sich Fabriken, Stützpunkte und Co. in der Spielwelt. Dort triftt man auch am häufigsten auf Gegnertruppen, die einem das Leben schwer machen und ihr Hab und Gut verteidigen. Diese werden zu tausenden automatisch im Hintergrund simuliert, so dass die Spielwelt wirklich lebendig wirken soll.

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Neben den eigenen Angriffen sollte man aber auch seine eigene Basis schützen. Immer wieder greifen auch die Gegner selbst an, so dass man sich auch über eine gute Verteidigung Gedanken machen sollte. Darüber hinaus müssen die Ressourcen des jeweiligen Planeten geerntet werden, damit der Ausbau der Basis überhaupt voranschreiten kann.

Die Spielwelt wird dabei aus der Iso-Perspektive dargestellt und besteht wie Gnomoria oder Towns aus Blöcken, die generiert aber auch zerstört werden können. Es liegt also am Spieler die Welt so zu erschaffen, wie er es für sinnvoll hält. Dabei findet das Spiel nicht nur auf einer Ebene statt. Man kann Helix-artige Anlagen in die Tiefen des Planeten bauen oder riesige Festungen in den Himmel ragend erschaffen.

Isomer ist aktuell noch in der Alpha Phase der Entwicklung, ist aber schon sehr gut spielbar. Natürlich fehlen noch diverse Spielelemente, aber Spaß kann man mit dem Titel schon in dieser Entwicklungsphase haben. Auf Greenlight gab es im letzten Batch den grünen Daumen, so dass das Spiel heute bei Steam erscheinen wird. Der bisherige Verkaufspreis über die Webseite liegt bei $9.99 (ca. 7,5€). Ich werde versuchen euch demnächst mal eine Preview zu präsentieren. Hier solange ein relativ aktuelles Let’s Play zu Isomer:

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