Gunpoint – der Stealth Puzzler mit Syndicate Charme

Gunpoint – der Stealth Puzzler mit Syndicate Charme
Gesamteindruck
4

Am 3.6. wurde Gunpoint veröffentlicht und räumt seither viele Empfehlungen ab. Der Stealth-Puzzler von Suspicious Developments versprüht dabei einen ganz eigenen Indie-Retro Charme und erinnert mich irgendwie ein wenig an das Flair des alten Syndicate. In Gunpoint spielt man einen freien Agenten, der Aufträge für fremde Personen erledigt. Die Aufträge werden in einem Chat dargestellt und haben teils mehrere Antwortmöglichkeiten. Dabei sind die Dialoge sehr witzig geschrieben und sorgen für einige Lacher oder teuflisches Schmunzeln. Hat man einen Auftrag angenommen geht es ans Eingemachte.

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Zu Beginn eines jeden Levels befindet man sich vor einem Gebäudekomplex und muss sich die bestmögliche Strategie zurechtlegen den Gegenstand der Begierde zu klauen. Dabei kann man Wachen bewusstlos schlagen, sich in Aufzügen verstecken, Fensterscheiben einspringen und vor allem – hier steckt das Puzzlespiel – über “Crosslink” Impulse und Stromleitungen/Sicherheitsgeräte neu verlegen/verbinden. Man kann per Mausrad in diesen “Crosslink”-Modus schalten und sieht alle schon angezapften Schaltkreise (in der Regel nur rote Sicherheitsleitungen). In gewissen Räumen findet man einen Zugang zu andersfarbigen Schaltkreisen woraufhin sich die Möglichkeiten erweitern und man sich dadurch Raum für Raum vorarbeiten kann. Man nutzt einen Lichtschalter um damit eine Tür auf einer anderen Etage zu öffnen oder eine Wache durch einen Stromschlag lahmzulegen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und gerne auch mal etwas kniffelig.

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Am Ende einer Mission rennt man in die lustigerweise immer neben dem Gebäude liegende Ubahn ;-) und bekommt anschließend eine Ergebnistafel mit Informationen angezeigt. War man leise, haben einen die Wachen gesehen, wie schnell ist man gewesen etc. Alles in allem gibt es dann ein Rating (A+ = Bestwert) und anschließend die Bezahlung. Mit dem Geld, das durch abgeschlossene Missionen angesammelt wird kauft man sich weitere Gadgets wie ein lautloses “durch Fenster springen” oder “gelegentliches Schüssen ausweichen”. Zu guter Letzt gibt es auch noch Talentpunkte, die man in einem kleinen Talenttree frei verteilen kann.

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Am Ende des Spiels haben die Entscheidungen im Chat auch wirkliche Auswirkungen, so dass man sich seine Antwort besser genau überlegt. Das Ende des Spiels erblicken Gelegenheitsspieler etwa nach 20 Missionen und 3 Stunden spielzeit. Der ein oder andere mag schneller oder langsamer sein. Sobald man eine Mission abgeschlossen hat kann man sie wieder und wieder spielen um ein besseres Rating zu erreichen oder eine andere Vorgehensweise zu probieren. Wem das aber noch nicht genug ist, dem sei der Level-Editor ans Herz gelegt. In einem recht simplen Editor kann man seine ganz eigenen Level kreiren und als txt-Datei speichern. Dadurch sind dem Weitersenden kaum Grenzen gesteckt. Eine Plattform auf er man die Maps hochladen kann ist mir leider noch nicht bekannt.

Mir hat Gunpoint bisher sehr viel Spaß bereitet und die aktuell 8,99€ bei Steam (ab 11.6. 9,99€) sind es auf jeden Fall wert. Wer noch ein wenig mehr sparen will kauft das Spiel inkl. Steamkey direkt über die Homepage/den Humblebundle-Store. Hier zahlt man nur $9.

Zum Abschluss noch das Launch-Video zu Gunpoint:

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