Kôna – Überleben in den 70ern war auch nicht einfacher als heute…

Kôna – Überleben in den 70ern war auch nicht einfacher als heute…

Ein weiterer Titel, der gestern auf Kickstarter erschienen ist nennt sich Kôna und kommt vom Entwickler Parabole aus Kanada. Dieser hat vor einigen Monaten schon mit Gridlock Tactics versucht eine Finanzierung zu erreichen. Doch der Rundenstrategietitel konnte sich nicht genug Fans und Unterstützund sichern, weshalb dieser Titel seither “auf Eis” liegt. Das Studio hat sich also neben den Auftragsarbeiten ein neues Spiel ausgedacht. Dieses nennt sich wie erwähnt kurz und knapp Kôna und ist ein Survival Spiel, wie es sie eigentlich schon zu Hauf gibt.

In Kôna begiebt man sich in die 70er Jahre in Nord Quebec in Kanada und versucht im tiefen Schnee zu überleben und einer mysteriösen Geschichte auf die Spur zu kommen. Dabei gibt es dem Anschein nach wenigstens keine Zombies im Spiel. Stattdessen gibt es aber sehr wohl “Irgendetwas mit roten Augen” wie der Trailer einem suggeriert. Geht es hier also um Ausserirdische oder noch andere Wesen? Die Welt soll dabei frei erkundbar sein und der Spieler bestimmt seinen Fortschritt und seine Pläne selbst. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines Kriegsveteranen namens Carl Faubert, der mittlerweile Privatdetektiv ist. Dieser wird von einem reichen Industriellen namens Hamilton angeheuert, der Angst um sein Leben hat. Irgendwelche lokalen Störenfriede (denen er zuvor Land weggenommen hat) drohten ihm. Am abgemachten Treffpunkt ist der Industrielle nicht anwesend und auch sonst scheint alles irgendwie verlassen. Also begibt sich Faubert auf die Suche nach Hamilton und versucht das Rätsel zu lösen.

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Erzählt wird die Geschichte in voraussichtlich 4 Akten ($15/$20), von denen man entweder alle Episoden oder aber auch nur die Erste ($5/$7) über Kickstarter mit finanzieren kann. Denn auf Kickstarter sucht der Titel aktuell nach Unterstützern, die ihm $40.000 in die Kassen spülen, um die erste Episode fertig zu stellen. Geplant ist ein Release des Abenteuers im April nächsten Jahres, wobei weitere Episoden alle paar Monate folgen sollen.

Das Spiel ist also eine Mischung aus Survival und Adventure in einer düsteren, kalten 3D Umgebung, die es frei zu erkunden gilt. Dabei darf man auch Schneemobil und Auto fahren und so einige Rätsel lösen. Man begibt sich auf die Suche nach Hinweisen und versucht Menschen zu finden, die vielleicht etwas wissen. Dazu fotografiert man mögliche Hinweise um sie später evtl. jemandem zeigen zu können. Besonderen Wert legen die Entwickler dabei auf das Selbst herausfinden. Es wird keine Tutorials oder Wegpunkte geben. Der Spieler muss sich alles von selbst erarbeiten und eigene Schlüsse ziehen. Übrigens kann man auch eine Waffe tragen, was zur Folge hat, dass es sicher auch die ein oder andere Actionsequenz geben wird. Von Call of Duty wird man aber noch weit entfernt sein. Wichtiger ist aber sich immer wieder aufzuwärmen und nicht zu lange draußen herum zu laufen.

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Erzählt wird die Geschichte wie z.B. Dear Esther von einem unsichtbaren Dritten, dem Erzähler. Dieser treibt die Geschichte immer wieder an den richtigen Stellen voran. Es wird dabei neben der Hauptsprache Französisch auch eine Englische Stimme geben, so dass auch die meisten von uns etwas verstehen können. Neben Steam Greenlight Stimmen brauchen die Jungs natürlich auch finanzielle Mittel. Daher schaut euch den Titel an und testet den Prototypen. Hier erst einmal das Pitch Video:

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