Prison Architect Alpha 20 – Resozialisierung als Herausforderung

Prison Architect Alpha 20 – Resozialisierung als Herausforderung

Und wieder melden sich Mark Morris und Chris Delay mit ihrem nächsten Alpha Update zu Prison Architect, der Gefängnis-Management Simulation, die nach wie vor zu meinen Lieblingen in dem Genre gehört. In dem neuesten Update gibt es wieder ein paar sehr interessante Neuerungen, allen voran die Weiterentwicklung des eigentlichen “Endgame”. Dabei geht es in diesem Spiel nicht um irgendwelche Siegesbedingungen, da das zu dieser Thematik nicht passen würde. Stattdessen geht das Ganze mehr Richtung Resozialisierung und Wiedereingliederung. Ziel sollte es sein, seine Gefangenen für das weitere Leben außerhalb der Wände vorzubereiten und seine Wiederholungsgefahr zu minimieren. Dazu gibt es ab sofort für jeden Gefangenen eine neue Seite auf seinem Profil die sich “Grading” (“Einstufung”) nennt. Dort sehen wir die 4 Werte Punishment, Reform, Security und Health, die von einem “unabhängigen Komitee” regelmäßig vergeben werden. An dieser Stelle möchte ich kurz zum Film “Die Verurteilten” quer schießen, da jeder der ihn gesehen hat weiß was ich meine. Red (Morgan Freeman) hat genau solche Gespräche alle 10 Jahre.

Aber zurück zum Spiel. Negativ ist es zum Beispiel wenn der Täter zu viel Freizeit bekommen hat. Denn die Gefangenen lernen dadurch keine Bestrafung. Besser ist es sie wirklich rund um die Uhr mit irgendetwas zu beschäftigen. Dazu können die Eingeschlossenen natürlich auch an Resozialisierungsprogrammen teilnehmen, um so auf die “neue” Welt nach X Jahren vorbereitet zu werden. Als Gefängnisdirektor kann man sich entscheiden ob man mehr zum einen oder anderen tendiert. Security ist ein Wert, der berücksichtigt wie “lieb” der Gefangene war. Zu viele Kämpfe etc. können sich dabei negativ auswirken. Gleiches gilt für das Health Rating. Hier wird gutes Essen und gute Kondition berücksichtigt, während sich Drogen und Alkohol negativ auswirken.

Um dem Ganzen auch etwas zum Vergleichen zu geben, kann man sich ab sofort den Prison Grading “Screen” aufrufen. Dort sieht man den Durchschnitt der Werte aller entlassenen Gefangenen und wie gut unsere Resozialisierung läuft. Dazu den Gefängniswert und ein paar weitere Daten.

Eine weitere Neuerung ist, dass man Aufstände nun innerhalb von einer bestimmten Zeit in den Griff bekommen muss, da sonst die Armee anrückt und alles niedermetzelt und es ist vorbei mit dem hübschen Gefängnis. Gleiches gilt für zu viele Flüchtlinge oder eine gewisse Menge Tote an einem Tag oder wenn einem das Geld ausgeht. Das alles sind Bedingungen die das Ende des Spiels auslösen. Besonders lustig dabei ist, wenn man zu viel Mist baut kommt man selbst in den Knast. Eine spaßige Anekdote.