Test: Aus “Balls of Steel” wird InFlux – ein spannendender Exploration-Puzzler

Test: Aus “Balls of Steel” wird InFlux – ein spannendender Exploration-Puzzler
Spielspaß
4
Grafik
4
Sound
4.5
Umfang
4
Atmosphäre
4.5
Wertung
4.20

Es gibt Spiele die brauchen ein wenig, um mit Ihnen warm zu werden. Und es gibt Spiele, bei denen man sich von der ersten Minute an gefesselt fühlt. Als wenn man einem Ketten angelegt hätte. InFlux ist so ein Spiel. Die Entwickler von Impromptu Games haben mit Influx einen Puzzle-Explorer auf den Markt gebracht, der einen wahrlich in den Bann zieht.

Man fühlt sich sofort tiefenentspannt und genießt die unscheinbare und doch bezaubernde Musik. Doch damit ist es noch nicht getan. Joe Wintergreen und sein Team haben wirklich einiges aus der Unreal Engine herausgeholt und eine traumhafte Landschaft erstellt. Egal ob ein schöner Strand, Wälder, staubige Ebenen, Vulkangebiete oder traumhaft inszenierte Höhlen, in jedem Gebiet läd InFlux zum verweilen und erforschen ein.

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Das Spielgerät ist eine rätselhafte leuchtende metallische Kugel, die man per Tastatur oder Gamepad durch die Landschaften des Spiels steuert. Dabei erforscht man die Gegenden auf der Suche nach kleinen Energiepartikeln, die sich an einen heften sobald man in die Nähe kommt. Mit der linken und rechten Maustaste kann man einige Gegenstände zu sich ziehen oder von sich wegdrücken. Durch diese Optionen schiebt man sich Wege frei um im jeweiligen Gebiet voranzukommen. Des Weiteren kann man mit der Leertaste die Zeit ein wenig aufstauen und dann mit einem Schlag entladen. Dies gibt den Ball einen richtigen Boost und er rast quasi über die Landschaft. So kann man z.B. Sprünge gut timen um an sonst entlegende Punkte zu kommen. Irgendwo am Ende eines Gebiets befindet ein mystischer Glaskasten. Vor diesem steht eine Statue, die die kleinen Energiepartikel verschlingt. Hat man einmal genug Partikel gesammelt rollt man an der Statue vorbei, schaltet diese dadurch aktiv und gewährt einem Eintritt in den Glaskasten.

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Im Inneren des Glaskastens erwarten einen nun teils knifflige Rätsel. Ziel ist es immer eine oder mehrere farbige Kugeln (erst nur eine Orange, später dann auch eine Grüne etc.) in ihre dafür vorhergesehen Box zu steuern. Auch im Glaskasten kann man die Kugeln mit der linken oder rechten Maustaste mitsteuern und so mitziehen oder wegschubsen. Zusätzlich gibt es viele verschiedene Platten, wie z.B. “Kicker”, die einen wegschleudern, Aufzüge die einen auf andere Ebenen bringen, Ventilatoren, die einen schweben lassen und vor allem die Rotationsschalter. Diese geben der ganzen Angelegenheit einen besonderen Kniff. So kann man den Würfel immer wieder auf die nächste Seite rotieren lassen, um sonst nicht erreichbare Ebenen mit den farbigen Kugeln “berollen” zu können.

InFlux ist der perfekte Ausklang nach einem harten Tag!Indiecrowd.de

Das Tüfteln an den Rätseln ist wirklich gut gelungen und vor allem in späteren Glaskästen herausfordernd. Immer wieder muss man sich die Räume genau anschauen und überlegen wie man die Kugel vor der Rotation platzieren sollte um sie später an der richtigen Stelle liegen zu haben.

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Der Mix aus den weitläufigen Arealen zum Erforschen und Sammeln der Partikel und anschließendem Sprung in den engen, sterilen Puzzle-Glaskästen sorgt für einen perfekten Mix. Erst genießt man das Rollen mit dem Ball und versucht andere Ebenen zu erreichen und einfach jede Ecke zu erkunden – ohne Zwang oder Zeitdruck. Anschließend kommt der Glashaus-Abschnitt, der die kleinen Gehirnzellen mehr und mehr auf Trapp hält. Hat man dies wiederum bewältigt folgt wieder eine Entspannungsphase. Und genau dieser Mix macht InFlux zu einem wirklich klasse Spiel für den gemütlichen Feierabend.

InFlux ist aktuell über den Humble Store für 9.99 US Dollar (etwa 8€) zu kaufen. Eine Steam Greenlight Kampagne ist natürlich auch am Start und ein “Ja” hätte das Spiel mehr als verdient! Der Soundtrack des Spiels – produziert von Jonathan Yandel – wäre alleine schon einen Kauf wert.  Doch dafür muss man mit 7 US Dollar extra in die Tasche greifen.

 

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