The Long Dark könnte The Grey zum selber spielen werden

The Long Dark könnte The Grey zum selber spielen werden

Es ist kalt. Es wird dunkel. Der Winter kommt auf. Du hast nichts dabei und weißt was du tun sollst. Nur dein Überlebensinstikt sorgt dafür, dass du nicht aufgibst. So oder so ähnlich muss es wohl ablaufen wenn man The Grey nachspielen würde. So etwas in der Art wird aktuell vom Entwicklerstudio Hinterland Games entwickelt. Das Spiel nennt sich The Long Dark und ist vor ein paar Tagen auf Kickstarter mit einer Kampagne an den Start gegangen.

Im Spiel ist eine stille Apokalypse eingetreten und es gibt keine funktionierende Technik mehr. Auf der Suche nach Wasser und Nahrung kämpft man sich in diesem intensiven Survival Simulator durch die Wälder. Dabei wird die Simulation unter anderem Tag und Nachtwechsel integrieren und damit auch die Probleme, die die jeweilige Tageszeit mit sich bringt. In der Nacht gibt es keine Sonne die einen wärmen könnte und die Temperaturen sinken. Dazu sind gewisse Wesen nachts auf Nahrungssuche und man muss sich verstecken und Schutz suchen. Auch das Wetter beeinflusst natürlich das Geschehen im Spiel. Nebel sorgt für eine geringe Sichtbarkeit und Regen oder Schnee lassen einen langsamer Vorankommen.

Das nackte Überleben – The Long Dark macht einem jetzt schon Angst, dass es besonders intensiv wird!

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Auch die Geräusche sind sehr wichtig. So kann man z.B. an den Geräuschen der Vögel erkennen, ob Gefahr in der Umgebung lauert. Wenn das Gepiepse wild und heftig ausfällt sollte man seine Umgebung besonders gut im Auge behalten. Ist eventuell irgendwo ein Bär im Anmarsch? Auch kleine Blockhütten tauchen hin und wieder in der Wildnis auf. In diesen kann man ab und zu auch NPCs finden. Allerdings könnten diese freundlich und feindlich sein. Man muss also aufpassen.

Aber neben all dem obigen gehen die Entwickler noch weiter ins Detail. So spielen verbrannte Kalorien, Wärme, Durst und Ausdauer auch eine große Rolle und können das Spielerlebnis beeinflussen. So muss man mindestens alle 3 Tage trinken um nicht das Zeitliche zu segnen, während man mit dem Hunger auch etwas länger aushalten kann. Doch alles trägt natürlich dazu bei, dass man auch erschöpft wird und Schlaf braucht. Also gilt es Deckung suchen und Energie tanken.

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Das Crafting ist natürlich ebenso wichtig für ein Spiel dieser Art. So kann man sich diverse Hilfsmittel oder Kleidung basteln und somit seine Überlebenschancen vergrößern. Auch kleine Minigames wie das Schlösser knachen von Safes gehören mit dazu wie das Erlegen von Tieren zur Nahrungs- und Fellgewinnung. Alles in allem scheinen die Entwickler sehr viel wert auf Details zu legen, was dem Spiel sicher zu gute kommen wird.

Apropos Entwickler: Das Team von Hinterland Games besteht aus jeder Menge Gaming-Industrie-Veteranen. So können die Jungs viele gute Referenzen vorweisen wie z.B. Company of Hereoes, Far Cry 3, LoL, Saints Row, Mass Effect, KotOR, L.A. Noire und viele weitere.

Mit diesem geballten Wissen wird The Long Road hoffentlich ein richtig guter Überlebenssimulator. Die Entwickler zielen dabei auf eine offene Spielwelt ab, die man nach Belieben erkunden kann. Allerdings werden sie auch eine Haupthandlung integrieren, so dass die Spieler mit dem Wunsch nach einem Ziel nicht zu kurz kommen. Man kann also selbst überlegen, ob man den Hinweisen zu einem bestimmten Ort folgt, oder lieber die Gegend nach Unbekanntem erforscht.

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Für $20 (kanadische Dollar) kann man das Spiel unterstützen und erhält dafür eine Kopie zum Erscheinungsdatum. Wer $30 gibt, der bekommt den Soundtrack und ein Concept Art Buch in digitaler Form dazu. Für $40 gibt es den Beta Zugang sowie eine weitere Kopie zum Release. Für $55 gibt es ein Poster und für $65 gibt es eine DVD des Spiels. Für $80 gibt es sogar Alpha Zugang. Mit $100 kann man sich Poster und DVD sowie Alpha und Beta Zugang sichern. Wer $110 spendet, der darf eine kleine Region im Spiel benennen. Mit $120 bekommt man ein T-Shirt und bei $150 gibt es neben der Regionsbennenung noch einen Armreif. In höheren Sphären kann man sich noch eine Sammleredition sichern oder einen Gegenstand entwickeln.

Aktuell sind etwas über 60.000 kanadische Dollar zusammen gekommen. Als Ziel wurden ordentliche 200.000 angesetzt, doch sieht es aktuell so aus, als könnte das Projekt eine erfolgreiche Finanzierung aufs Parkett legen.  Und das schaffen die Entwickler sogar ganz ohne Gameplay-Szenen, da das Projekt sich aktuell noch in der Pre-Production befindet – RESPEKT!