The Sun Also Rises – Die grausame Wahrheit über Kriege

The Sun Also Rises – Die grausame Wahrheit über Kriege

Ein Adventure das während eines Krieges spielt und dann auch noch mit einem Multiplayer Modus… wie soll das gehen? The Sun Also Rises vom Entwickler Horse Volume nimmt diese Worte noch in der Überschrift auf das digitale Papier. Die Idee dahinter ist auf den 2. Blick einfacher als man denkt. Jeder Spieler darf sein Adventure natürlich ganz alleine spielen. Allerdings sorgt man mit seinen eigenen Entscheidungen (Dank Cloud Saving) dafür, dass andere Spieler andere Bedingungen vorfinden. Das klingt auf den ersten Blick durchaus interessant, weswegen ich euch The Sun Also Rises hier vorstellen möchte.

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Der Krieg wird mittlerweile etwas häufiger auch mal nicht nur im Ego Shooter verwendet. Zuletzt war Fritz ein Kandidat für die Kriegswehen und The Sun Also Rises steht dem in Nichts nach. Im Spiel übernimmt man die Rolle von 3 unterschiedlichen Charakteren. Diese sind ein Militärarzt, ein Analytiker der CIA und ein Junge aus Afghanistan. Die Spielwelt ist in einer leicht polygonarmen Weise erschaffen worden, so dass die Charaktere und andere Dinge ein paar Ecken und Kanten haben anstatt komplett “abgerundet” zu sein. Das tut dem Titel aber gar keinen Abriss, sondern sorgt für die nötige Distanz, die ein Spiel dieser Art wohl auch braucht. Die Charaktere haben keine richtigen Gesichtsmerkmale wie Augen und Nase oder Mund, stattdessen gibt es nur kahle Kopfformen mit Bärten oder Mützen. Zusätzlich sorgt ein Dialogsystem in dem man andere unterbrechen oder auch mal schweigen kann wenn man nichts sagen will für noch mehr Entscheidungsmöglichkeiten.

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Die 3 Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch teils so ähnlich, dass man es gar nicht wahr haben will. Der Arzt hilft sowohl den eigenen Leuten als auch den bedürftigen Menschen in Afghanistan und muss sich ständig damit auseinandersetzen, ob er die eine Seite vernachlässigt während um ihn herum der Krieg tobt. Der kleine Junge wiederum wächst nahe einer US Base auf und kommt in den Konflikt, dass die Dorfältesten ihm den Kontakt zu der US Basis mehr oder weniger verbieten, während er aber großes Interesse daran hat. Welchen Weg wird er einschlagen? Zu guter Letzt gibt es noch die weibliche Analystin, die allein aufgrund ihrer Weiblichkeit einen schweren Stand hat. Dazu muss sie ständig das Leben anderer Leute riskieren, die sie noch nie gesehen hat. Eine sicher nicht leichte Herausforderung.

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Auf Kickstarter bittet man um gerade mal 15.000 US Dollar, was für ein derartiges Spiel gefühlt ziemlich wenig ist.  Vor allem wenn man bedenkt, dass der Release in über einem Jahr sein soll, frage ich mich wie davon mehrere Menschen über diesen Zeitraum Essen wollen. Es müssen wohl noch andere finanzielle Mittel zu Grunde liegen. Hoffen wir, dass die Entwickler sich nicht verkalkuliert haben, denn das Konzept klingt wirklich interessant und ich würde es sehr gerne umgesetzt sehen. Nach einem Tag sind die ersten 18% schon zusammen gekommen, was ein ordentlicher Start ist. Wenn das Wetter weiter so sonnig scheint, sollte der Titel eine vorzeitige Finanzierung erreichen. Bis dahin heißt es aber abwarten. Wie immer könnt ihr im wöchentlichen Crowdfunding Rückblick die Entwicklung verfolgen.

Noch sind 169 Plätze beim Early Bird für $15 verfügbar. Später wird der Titel $20 kosten. $30 bringen einem den digitalen Soundtrack ein, während man für $50 einige gedruckte Sachenwir Geschichten und Zeichnungen bekommt. $100 bringen einem eine physische Kopie nach Hause. Mit $200 darf man sich eine 3D Printer Version von einem der Protagonisten sichern.

Mir gefällt der obige Trailer vor allem atmosphärisch sehr gut. Hoffen wir, dass die Entwickler mit den wenigen Mitteln klar kommen und die Kampagne das Ziel erreicht. Potential ist hier definitv vorhanden. Daher hier das Pitch-Video für euch.

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